NIHILS | Salzburg & Lustenau

 

Ein Wochenende, das als sehr ruhig, entspannt und mit gemütlichen Treffen mit Freunden geplant war, entpuppte sich als ein „Einmal-Kreuz-Und-Quer-Durch-Österreich-Reisen“. Dabei wollte ich nur heim, um ein paar Outfits für ein geplantes Editorial Shooting zu holen.
Wien – Waidring – Salzburg – Lustenau – Waidring – Wien.
Bereits auf dem Weg nach Tirol wurde ich spontan gefragt, NIHILS auf den zwei Gigs zu begleiten. Die Koffer wurden neu gepackt und Termine noch schnell vorgeschoben – alles noch irgendwie unterbringen und noch vor Mittag wieder nach Salzburg starten. Ferdi kam trotz seines frühen Startes in den Tag top-motiviert mit dem Red Bull Brandwagen an und sammelte alle samt Equipment ein. Das Konzert in Salzburg äußerte sich als „drUm-matische“ Show und hielt nicht davor zurück, mich mit einem leicht geprelltem Knie zu entlassen. Das Klettern auf Eisenstangen, um von den besten Plätzen des Rockhouses Fotos zu schießen, war nicht auf meiner Seite…
Was mich an jenem Abend unheimlich gefreut hat, waren die vielen lieben Menschen, die mir ausdrücklich mitteilten, wie sehr sie sich freuen, dass ich mich nun selbständig gemacht habe. Vielen Dank!
Am nächsten Tag begann die Reise ans eine Ende von Österreich am frühen Vormittag. Nach vielen Stunden Fahrt kamen wir im hübschen Lustenau an. Während dem Soundcheck spazierte ich vorbei an vielen süßen Häusern und machte, wie früher, Fotos von Blümchen und Blättern. Dazu möchte ich noch einen eigenen Beitrag machen.
Das Konzert am Abend war gemütlich und die Stimmung sehr fein. Entspannt traten wir nach Mitternacht die Fahrt ins Hotel an, aus dem wir bereits um 6 Uhr früh wieder aus-checken mussten. Danach begann die längste Reise  – vom einen Ende zum anderen Ende von Österreich.
Auf Wiedersehen hübsches Lustenau und Hallo wunderbares Wien.
Wer bereits von Beginn an meiner bildhaften Reise dabei war und die Anfänge meines Blogs miterlebt hat, kann sich vielleicht noch an die ersten Konzertfotos von Nihils erinnern. Donauinselfest 2012. Ein Tag, der sich scheinbar für immer ins Gedächtnis eingebrannt hat…
So sehr, wie sich die Musik von den Jungs verändert hat, so sehr, ist die Entwicklung auch in meinen Bildern zu erkennen. Die Geschichten haben sich über die Jahre gehäuft, und so viel Energie, und so viel Liebe, und so viel Aufregung, so viel, dass es reichen würde, um ein dickes Buch damit zu füllen, verziert mit unzähligen noch unveröffentlichten Fotos.
Wir sind alle „erwachsener“ geworden. Oder?
Tot-geblitzt.